Jahreskatalog 2021

Liebe Leser, liebe Kunden,

zum 20. Mal erscheint unser Jahreskatalog RT 2021 mit Branchentrends und Zukunftstechnologien in der Radiologie ... und wir machen immer weiter. Weil jeder Mensch durch Beständigkeit auch Sicherheit bekommt, weil das erwiesenermaßen gesund ist. Und Gesundheit ist wieder und gerade in 2021 unser Thema.

Seien Sie mit dabei und präsentieren Ihr Unternehmen den Radiologen in Praxen und Krankenhäusern. Der digitale Deutsche Röntgenkongress kann kommen, denn wir erreichen Ihre Ansprechpartner direkt mit unserem RT-Jahreskatalog 2021 durch den Versand per Post.

Mit einer Anzeige - von der Fußzeile bis zum Zweiseiter, ob plakativ oder als Advertorial, als Banner oder Video, in print und/oder online - präsentieren Sie sich ein ganzes Jahr in unserem etablierten Nachschlagewerk. Erreichen Sie damit alle Verantwortlichen und Interessierten im Bereich Beschaffung und Betrieb radiologischer Geräte und IT-Systeme und zeigen Sie sich!!

Ich freue mich, wenn Sie mit dabei sein wollen. Bis dahin wünsche ich viel Spaß beim Lesen erster Auszüge - weitere folgen in Kürze.

Herzliche Grüße

Nicola Aschendorf

 

IT-Systeme

Eines für alles
Das Klinikum Braunschweig hat es sich zum Ziel gesetzt, alle bestehenden PACS in einem Multimediaarchiv zu vereinen. Das Besondere an der Ausschreibung war: Nicht nur die Mitarbeiter sollten auf alle Dokumente zugreifen können, sondern auch die Patienten. Die an der Ausschreibung beteiligten Firmen mussten sich somit Gedanken machen, wie das Krankenhaus der Zukunft mit seinen Patienten kommuniziert.

Wie der RIS/PACS-Wechsel in Zeiten von Corona gelingt
Als erster Neukunde 2021 nutzt roentgen paderborn alle RIS & PACS Lösungen eines Anbieters, das alte Praxissystem war ausentwickelt. „Dabei war uns besonders wichtig, dass RIS und PACS aus einer Hand kommen, damit keine Schnittstellenprobleme auftreten und es nicht zu viele verschiedene Ansprechpartner gibt.“ erklärt Dr. Blecher einen der Gründe für den Systemwechsel. Wichtig war den Radiologen bei der Wahl eines neuen Anbieters auch ein gut funktionierender Kundensupport, eine persönliche Betreuung und kurze Kommunikationswege.

Management

Praxisverbund auf Digitalisierungskurs
Mehr Zeit für Patienten – weniger Aufwand für Administration. Dieser Aufgabe hat sich die blikk- Gruppe, ein Verbund von mittlerweile rund 30 Praxisstandorten für Radiologen gestellt. Ein ERP-System unterstützt die Praxen und die Verbundzentrale. Zeitintensive Tätigkeiten wie Verwaltungsaufgaben, Bestellprozesse für Sprechstunden- und Praxisbedarf oder Büro- und IT-Verbrauchsmaterial, Beauftragung und Administration von Geräten und nicht zuletzt die Abrechnungen von Kassen-, Privat-, Stationär- und Berufsgenossenschafts-Patienten können mit digitaler Unterstützung weitaus effizienter organisiert und kostensparender abgewickelt werden.

Vom Nischenfach zum therapeutischen Partner
Die Radiologie hat in den letzten 50 Jahren einen enormen Wandel erfahren. Ursprünglich war sie ein Nischenfach, beschränkt auf sperrige Schwarz-Weiss-Filme, Darmuntersuchungen und später auch kathetergesteuerte Untersuchungen zum Beispiel des Gefäßsystems. Neue Untersuchungstechniken wie Ultraschall, Computertomographie und MRT haben die Bildgebung revolutioniert und die Radiologie zu einem zentralen Bereich in der Patientenversorgung entwickelt. Kaum ein Patient verlässt die Notaufnahmen heute ohne eine umfangreiche bildgebende Diagnostik. Kaum ein Arzt in Krankenhäusern vertraut seinem Stethoskop mehr als den Informationen aus den verschiedenen bildgebenden Verfahren.

Design Thinking
Radiologieprozesse sind fast immer in starker Relation zu anderen Funktionen im Leistungsprozess. Der Einbezug der Radiologie und deren Schnittstellen ist im Innovationsprozess daher unabdingbar. Warum gerade einer der führenden Innovationsansätze, Design Thinking, in diesen Prozessen zielorientiert und effizient wirkt, wird anhand einiger Anwendungsbeispiele dargestellt.

Großgeräte

Computertomografie im Kindesalter
In der bildgebenden Diagnostik wird dem Strahlenschutz – insbesondere bei Kindern – eine große Bedeutung beigemessen. Auch wenn Computertomografien im Kindesalter relativ selten durchgeführt werden, macht die CT trotz aller gerätetechnischen Innovationen weiter den höchsten Anteil an der gesamten diagnostischen Strahlenexposition der Kinder aus. Aufgrund der enormen Vorteile moderner CT-Geräte (immer verfügbar, schnell, robust, vertraut, einfach analysierbar, überzeugende Bilder) kommt die Methode oft zum Einsatz - auch bei Kindern.

Pränatale MRT-Herzbildgebung zur Diagnose von angeborenen Herzfehlern
Um angeborene Herzfehler noch vor der Geburt zu erkennen, wird zwischen der 20. und 30. Woche der Schwangerschaft das Herz mit Hilfe von Ultraschall untersucht. Gerade bei angeborenen Herzfehlern ist eine eindeutige Diagnose sehr wichtig, weil sich der fetale Kreislauf nach der Geburt umstellt und das Kind sich selbst durch die eigene Atmung mit Sauerstoff versorgen muss. Doch auch mit Screening werden Fehlbildungen am Herzen häufig nicht erkannt. Um die Diagnostik schon während der Schwangerschaft weiter zu verbessern, hat der Einsatz der Magnetresonanztomografie (MRT) in den letzten Jahren stark zugenommen.

Innovationssprung zum Wohle der Patienten
Die Bezirkskliniken Schwaben haben an ihrem Standort Günzburg eines der modernsten Radiologiezentren in Betrieb genommen, das alle relevanten Fachrichtungen im Hinblick auf Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems abdeckt. Die Erfahrungen in den ersten sechs Monaten sind äußerst positiv. Das Besondere an der Einrichtung, für das der Träger, die Bezirkskliniken Schwaben, mit Unterstützung des Freistaates alles in allem zehn Millionen Euro investiert haben: Das Radiologiezentrum vereint fünf Modalitäten unter einem Dach und ist mit gleich drei neuen Großgeräten MRT, Spektral-CT und Angiografieanlage eines der modernsten weit und breit.

Röntgensysteme

Erfahren Sie mehr Ende März.

Molekulare Bildgebung

Automatisierter Schutz in der Strahlentherapie
Die neue Generation der Bestrahlungsgeräte zur Krebstherapie ist mit einem Magnetresonanztomographen (MRT) ausgestattet, der eine Echtzeitdarstellung des Körpers und damit eine noch genauere Bestrahlung ermöglicht. Drei dieser zukunftsweisenden Geräte sind aktuell in Deutschland im klinischen Betrieb. Die Herausforderung: die notwendigen technologischen Sicherheitssysteme so aufzubauen, dass sie mit dem Magnetfeld des MRT keine Interferenzen erzeugen und die Bildgebung nicht verzerren. Ein Mannheimer Unternehmen hat gemeinsam mit der Universitätsklinik Tübingen ein solches Sicherheitssystem entwickelt und seit einem Jahr erfolgreich im Betrieb.

Mammografie

Neuer 3D-Biopsietisch erleichtert Früherkennung von Brustkrebs
Als erstes Krankenhaus in Mecklenburg-Vorpommern verfügt das Klinikum Südstadt über einen 3D-Biopsietisch zur besseren Früherkennung von Brustkrebs. Die moderne Diagnostikeinheit kommt unter anderem zum Einsatz, wenn Patientinnen nach dem Mammografie-Screening zur Abklärung von auffälligen Befunden in das Brustzentrum der Südstadtklinik überwiesen werden. Mit dem neuartigen Verfahren können auch kleinste Veränderungen in der Brust sichtbar gemacht und zielsicher Gewebeproben entnommen werden. Die Tomosynthese (3D-Schichtbildgebung) ist eine innovative Technologie, mit der Veränderungen der Brustdrüse ohne störendes überlappendes Gewebe zu erkennen sind.

Ultraschall

Mit Ultraschall im Doppelpack gegen den Prostatakrebs
Das Prostatakarzinom ist die häufigste Krebserkrankung des Mannes, mit jährlich 60.000 Neuerkrankungen allein in Deutschland. Urologen weltweit suchen deshalb nach Wegen, um ihre Patienten effektiv, effizient und schonend behandeln zu können. Ein Paradigmenwechsel ist eingetreten: Weg von der reinen Krebsbekämpfung, die oft mit gravierenden Nebenwirkungen wie Impotenz oder Inkontinenz einher geht, hin zum Krebsmanagement. Das Asklepios Westklinikum in Hamburg setzt dabei auf zwei moderne High Tech-Ultraschallsysteme, die Arzt und Patient von der ersten Diagnose bis zur Nachsorge begleiten.