Themenvorschau Jahreskatalog 2026
Mit der stetigen Weiterentwicklung im Gesundheitswesen steigen auch die Anforderungen an innovative Technologien, effizientes Management und moderne Technik.
Auch in der 2026er-Ausgabe des RT-Jahreskatalogs geben Experten in den Branchentrends wieder Antworten auf die aktuell drängendsten Fragen:
- Wird KI weiter an Bedeutung gewinnen und sind wir in der Lage, Hürden zu überwinden und möglichen Risiken adäquat zu begegnen?
- Kann Vernetzung von Hardware, Software und medizinischer Expertise die Patientenversorgung weiter verbessern?
- Können Teleradiologie und Remote Services eine gangbare Lösung sein, dem auch in der Radiologie immer drängendem Personalmangel zu begegnen?
Ihnen bietet der Katalog mit seinen Best-Practice-Beispielen, aktuellen Fachthemen aus der Radiologie, umfangreichen Produkt- und Anbieterübersichten auch 2026 wieder eine Plattform, ihre Produkte und Neuheiten zu präsentieren.
Verbreitung:
- Versand per Post: vor dem Röko in Wiesbaden an die Radiologen und Nuklearmediziner in Praxen und Kliniken
- Auslage: auf dem RadiologieKongressRuhr in Dortmund und weiteren themenspezifische Veranstaltungen
- NEU ab diesem Jahr: kostenloses E-Paper für alle Interessierten (nach Erscheinen Ankündigung über LinkedIn, Versand per Downloadlink im RT-Newsletter, Downloadmöglichkeit auf der Website www.radiologietechnik.com)
Gerne beraten wir Sie zu den vielfältigen Werbemöglichkeiten – auch im Newsletter, auf der Website u.v.m.
Die diesjährige Ausgabe bietet wieder eine Vielzahl interessanter Themen. Hier ein kleiner Vorgeschmack:
Fachkräftesicherung durch bundesweit einmaliges Projekt
Mit einer einmaligen Kooperation setzen die Westküstenkliniken Brunsbüttel und Heide und die Visabee GmbH neue Maßstäbe für die Fachkräftesicherung in der Radiologie. Von 2026 an werden Fachkräfte aus dem Ausland zentral am Bildungszentrum der Westküstenkliniken in Heide ihre Kenntnisprüfung ablegen können.
Von einer lokalen Archivierung zur vernetzten Bilddatenverwaltung
Die Digitalisierung in der Bilddiagnostik ist ein fortwährender Prozess, der medizinische Einrichtungen regelmäßig vor infrastrukturelle Herausforderungen stellt. Der Wechsel von einer älteren Archivlösung auf eine moderne, cloud-basierte Infrastruktur half der Radiologie am Questerhof in Köln, IT-Aufwand zu reduzieren, die Bildkommunikation zu verbessern und die Vernetzung zu optimieren.
KI-gestützte Frakturerkennung
Die Main-Kinzig-Kliniken Gelnhausen und Schlüchtern setzen eine KI-Software ein, um die Frakturerkennung auf konventionellen Röntgenaufnahmen in der Notaufnahme zu unterstützen. Die technische Implementierung war unkompliziert.
MTR auf dem größten Hospitalschiff der Welt
Für eine MTR auf dem Hospitalschiff Global Mercy bedeutet der Einsatz eine Mischung aus hoher fachlicher Verantwortung und einem Arbeitsalltag, der vieles abverlangt – Flexibilität, Kreativität und Empathie. Schon kurz nach ihrer Ankunft übernimmt sie die Radiologie allein. Neue Abläufe, unbekannte Geräte und ein extrem vielfältiges Patientenspektrum sind herausfordernd.
Neuer MRT - Gewinn für Umwelt und Patienten
Im Evangelischen Amalie Sieveking Krankenhaus in Hamburg-Volksdorf kommt ein neuer MRT zum Einsatz. Er ermöglicht deutlich schnellere und genauere Aufnahmen des Körpers. Audiovisuelle Elemente ermöglichen es den untersuchten Patienten, sich während der Aufnahme entspannen. Das neue Gerät benötigt nur sehr wenig Helium und ist deshalb auch ein Gewinn für Umwelt und Betriebssicherheit.
Neonatale Bildgebung
An der Universitätsmedizin Halle haben die Klinik für Radiologie und die Klinik für Pädiatrie II einen dedizierten MRT-Scanner für Säuglinge und Kleinkinder installiert. Da er keine Abschirmung benötigt, kann er direkt neben der Kinderintensivstation aufgestellt werden. Studien untersuchen, wie entfallende Transportwege, flexible Untersuchungsplanung und reduzierte Sedierungen das Patientenwohl verbessern.
MR-Aufnahme trotz Implantat
Gibt es eine Anordnung, in der ein Implantat im selben Körper bei gleicher Anregung weniger Verlustleistung aufnimmt und somit weniger Erwärmung entsteht? Kann das elektromagnetische Feld mit vertretbarem Aufwand am Implantat vorbeigeführt werden, ohne die Bilddarstellung zu verfälschen? Ob und wie eine MRT-Untersuchung trotz eines Implantats möglich ist, analysiert eine physikbasierte Simulation.
Ergonomie und Workflow im radiologischen Alltag
Der Untersuchungsbetrieb in der Radiologie folgt einem engen Rhythmus. Patienten werden vorbereitet, Untersuchungen wechseln im Minutentakt, stationäre Fälle treffen parallel zu ambulanten Terminen ein. Gerade in Bereichen mit hoher Auslastung entscheidet nicht nur die Leistungsfähigkeit der Geräte über einen stabilen Ablauf, sondern auch die Organisation.
Neue Magnetpartikelbildgebung erstmals am Menschen eingesetzt
Forschenden ist ein wichtiger Schritt für die medizinische Bildgebung gelungen. Sie setzten die Magnetpartikelbildgebung (MPI) erstmals in vivo am Menschen ein. Das Verfahren ermöglicht eine strahlungsfreie Darstellung von Blutgefäßen in Echtzeit, so die Forscher. In der Machbarkeitsdemonstration führten sie eine Gefäßdarstellung am Arm eines gesunden Probanden durch.
,Flow-void‘-Phänomene bei Magnetresonanztomografien
Wie eine Pilotstudie zeigt, kann bereits die Kopfposition während eines MRT-Scans das Auftreten und die Ausprägung charakteristischer Hypointensitäten maßgeblich beeinflussen. Die Ergebnisse liefern praxisrelevante Hinweise für die Befundung hochauflösender Innenohr-MRTs und für das Untersuchungsmanagement.
Anstelle eines zweiten Buckytisches
Das Herz-Jesu-Krankenhaus Hiltrup setzt als erste Einrichtung weltweit ein neu entwickeltes Durchleuchtungssystem ein. Die moderne Röntgenanlage kombiniert die Funktionen eines klassischen Röntgen-Arbeitsplatzes und einer Durchleuchtung in einem Gerät.
Aus der Not eine Tugend gemacht: Brustzentrum neu gegründet
Das Elisabeth Hospital Gütersloh stand plötzlich vor die Situation, dass eine langfristig etablierte, gut eingespielte Kooperation bei der Versorgung von Brustkrebspatientinnen gekündigt wurde. Gleichzeitig entschloss sich eine im ambulanten Sektor agierende Holding, keine kurativen Mammografien mehr anzubieten. Konsequenz war, sich auf die eigenen Stärken zu besinnen und Kompetenzen zu bündeln.