Schob leitet Klinik für Neuroradiologie am Klinikum St. Georg
/ RT-Redaktion / Personalie
Anfang Dezember hat Prof. Dr. med. Stefan Schob die Leitung der neuen Fachklinik für Neuroradiologie am Klinikum St. Georg in Leipzig übernommen, deren Team bereits seit dem Sommer diagnostische und interventionelle Verfahren der modernen Gefäß- und Hirnbildgebung anbietet. Mit dem Amtsantritt des Neuroradiologen sei der strategische Aufbau der Klinik abgeschlossen und der weitere Ausbau hin zu einem regionalen Kompetenzzentrum gesichert, hieß es.
Schob kommt vom Universitätsklinikum Halle, wo er die letzten drei Jahre die Neuroradiologie der Universitäts- und Poliklinik für Radiologie kommissarisch leitete. Nach seiner wissenschaftlichen Tätigkeit am Center for Systems Biology der Harvard Medical School und am Universitätsklinikum Erlangen-Nürnberg arbeitete er unter anderem am Klinikum Stuttgart und am Universitätsklinikum Leipzig. Er bringt umfangreiche Erfahrung in der Behandlung neurovaskulärer Erkrankungen und in der Entwicklung neuer bildgebender und therapeutischer Verfahren mit.
„Mit Prof. Schob schließen wir den entscheidenden letzten Baustein beim Aufbau unserer neuroradiologischen Expertise“, so Prof. Dr. Michael Geißler, Geschäftsführer des Klinikums St. Georg. Mit der nun vollständigen Führung könne man die Versorgung von Schlaganfall- und Gefäßerkrankungen auf ein neues, dauerhaft tragfähiges Niveau anheben. Insbesondere bei der Schlaganfallbehandlung habe das Klinikum jetzt neben dem Uniklinikum Leipzig überregional als einziges Klinikum eine Maximalversorgerstruktur mit Neurologie/Stroke-Unit, Neurochirurgie, Neuroradiologie, Neuropathologie, gebündelt in einem Neurozentrum.
Zu den mittelfristigen Zielen der Klinik gehören der Ausbau der neurovaskulären Ambulanz, der Aufbau eines interdisziplinären Tumor- und Gefäßnetzwerks sowie die Weiterentwicklung innovativer Diagnose- und Behandlungsverfahren, darunter Gefäßendoskopie, interventionelle CT-Techniken und biomimetische Implantate. Damit soll das Klinikum St. Georg zu einem führenden Zentrum für neuroradiologische Versorgung und Forschung in Mitteldeutschland werden.