Professor Roland Felix verstorben
/ RT-Redaktion / Personalie
Am 24. Juni ist Univ. Prof. emer. Dr. med. Dr. h.c. Roland Felix im Alter von 87 Jahren verstorben. Er wurde 1938 in Berlin geboren und habilitierte sich im Fach Röntgenologie und Strahlenheilkunde in München. 1978 wurde er zum Ordinarius für Radiologie an der Freien Universität Berlin berufen. 1984 übernahm er das Amt des Ärztlichen Direktors am FU-Klinikum Charlottenburg. Von 1990 bis 1998 war er stellvertretender Ärztlicher Direktor des Klinikums Rudolf Virchow, das später in die Charité der Humboldt-Universität zu Berlin integriert wurde. Bis zu seinem Ruhestand 2006 leitete er die Klinik für Strahlenheilkunde am Campus Virchow-Klinikum, von 1999 bis 2001 war er zudem Dekan der Charité.
Felix gehörte über viele Jahre zu den prägenden Persönlichkeiten der deutschen Radiologie. Als Ehrenmitglied der Deutschen Röntgengesellschaft (DRG) war er dem Fach eng verbunden. Er engagierte sich in wissenschaftlichen Gremien und beteiligte sich regelmäßig am fachlichen Austausch – z.B. im Rahmen des Deutschen Röntgenkongresses, in Fachgremien oder im informellen Gespräch zwischen den Generationen. Felix sei „eine Persönlichkeit, die das Fach Radiologie über Jahrzehnte mitgestaltet hat“ würdigte ihn die DRG in einem Nachruf.