Jan-Peter Grunz
Jan-Peter Grunz ©Henner Huflage/Uniklinikum Würzburg

Grunz übernimmt erste Professur für Muskuloskelettale Radiologie in Deutschland

/ RT-Redaktion / Personalie

Jan-Peter Grunz hat am Universitätsklinikum Würzburg (UKW) eine Professur übernommen, die bundesweit einzigartig ist: Ihr Schwerpunkt liegt auf der Bildgebung des Muskel-Skelett-Systems. Grunz machte sein Abitur am Würzburger Röntgen-Gymnasium und studierte, promovierte und habilitierte an der Julius-Maximilians-Universität (JMU). Seit Juli ist der Radiologe nun der erste und bislang einzige W2-Professor für Muskuloskelettale Bildgebung in Deutschland. Grunz leitet am UKW seit 2020 die wissenschaftliche Arbeitsgruppe für MSK-Bildgebung. Außerdem ist er Schirmherr des Würzburger MSK-Symposiums, das 2025 zum vierten Mal stattgefunden und Radiologen aus ganz Europa angezogen hat.

Bei seiner Habilitation widmete sich Jan-Peter Grunz der Anwendung der Kegelstrahl-Computertomografie (CT) am Extremitätenskelett. Bei diesem bildgebenden Verfahren wird das zu untersuchende Körperteil mit einem kegelförmigen Röntgenstrahl durchleuchtet, der dann von einem flachen digitalen Sensor aufgefangen wird. Aus den entstehenden Einzelaufnahmen wird ein dreidimensionales Bild berechnet.

Kurz vor Antritt seiner Professur hat er die Prüfung für das European Diploma in Musculoskeletal Radiology (EDiMSK) in Toulouse bestanden. Außerdem verfügt er über das European Diploma in Radiology (EDiR) und einen Master of Health Business Administration (MHBA).