Jahreskatalog 2026

Cover des Jahreskatalogs 2026 für Radiologie mit technischer Transferunterstützung in Untersuchungsraum

Neue Wege

Die Radiologie entwickelt sich schnell. In den kommenden Jahren werden die Veränderungen radikal sein, ‚Evolution auf Speed‘, könnte man sagen. Das Fach birgt ein enormes Potenzial, vom reinen diagnostischen Dienst zu einer Art ‚Datenmaschine‘ der Medizin zu werden. Schon heute funktioniert moderne Medizin nicht ohne die Radiologie, die eine zentrale Rolle in Prävention, Diagnostik und Therapie spielt.

Da ist es nur folgerichtig, dass das Bundesgesundheitsministerium (BMG) sie im Krankenhausreformanpassungsgesetz als ‚Grundvoraussetzung für weitere ärztliche Therapieentscheidungen‘ anerkennt. Strukturell ist diese Anerkennung der Radiologie aber nicht umgesetzt – sie muss sowohl strukturell als auch finanziell klar gestärkt werden. Es muss eine noch konsequentere Digitalisierung stattfinden, die selbstverständlich auch den Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) umfasst. Und das Fach muss attraktiver für den Nachwuchs werden, um dem Fachkräftemangel zu begegnen – für alle beteiligten Berufsgruppen. (...)

Sven Preusker, Redakteur

Themenauszug

  • Brachentrends: Die Zukunft ist intelligent vernetzt – Wie Mensch und Technologie Hand in Hand das volle Potenzial der Radiologie ausschöpfen können
  • Titelstory: Transfer als Taktgeber – Mit technischer Unterstützung Ergonomie und Workflow im radiologischen Alltag verbessern
  • Starke Partnerschaft – Fachkräftesicherung in der Radiologie durch bundesweit einmaliges Projekt
  • Pädiatrische MRT neu gedacht – Universitätsmedizin Halle bringt Diagnostik direkt zu den Kleinsten ans Intensivstationsbett
  • Schneller zur Diagnose – Main-Kinzig-Kliniken beschleunigen mit KI-gestützter Frakturerkennung Ersteinschätzung in der Notaufnahme

     

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