Vorschau 2013

...zum 12. Mal einzigartiger Überblick über Branchentrends und Zukunftstechnologien...

 

Liebe Leser, liebe Kunden,

anbei finden Sie die Themenvorschau für unseren Jahreskatalog RT Radiologie Technik & IT-Systeme 2013. Statements von Meinungsbildnern aus der Healthcare-Branche geben Radiologen wichtige Informationen zu Trends und Entwicklungen dieses bedeutenden Sektors innerhalb der Gesundheitsversorgung.

Ich möchte Ihnen schon heute Einiges über unsere geplante Ausgabe berichten. Diskutiert werden z. B. die Einsatzgebiete von Virtual Reality, die einheitliche Einführung von RIS der Radiologischen Allianz in Hamburg, neue Kontrastmittelinjektoren und ein neues Ultraschallgerät für anspruchsvolle Anwender...

Liebe Kunden, nutzen Sie diese Gelegenheit, sich unseren Lesern - IHRER Zielgruppe - ein ganzes Jahr in unserem etablierten Nachschlagewerk zu präsentieren! Mit unserem herstellerunabhängigen Jahreskatalog, der auch auf dem 94. Dt. Röntgenkongress in Hamburg vom 29. Mai bis 01. Juni 2013 wieder verteilt wird, erreichen Sie alle Verantwortlichen und Interessierten im Bereich Beschaffung und Betrieb radiologischer Geräte und IT-Systeme.

Anzeigenschluss ist der 12.04.2013. Sollten Sie unsere aktuellen Mediadaten noch nicht erhalten haben, finden Sie diese als Download.

Über eine Zusammenarbeit würde ich mich sehr freuen und stehe Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung.

Beste Grüße, Nicola Aschendorf

IT-Systeme

Bremer Verbundprojekt

Die Gesundheit Nord gGmbH in Bremen besteht aus vier Häusern mit jeweils eigener Radiologie. Für ein kooperatives Miteinander, das prozesstechnisch optimal funktioniert, haben die Verantwortlichen in ein neues PACS investiert.

 

Mit Fokus auf die Datenwelt

Viele wünschen sich eine herstellerunabhängige IT-Lösung, die Behandlungsentscheidungen beschleunigt und Kosten reduziert. Die Patientenbilder und -dokumente unterschiedlicher Herstellersysteme aus verschiedenen Abteilungen, Fachbereichen und Einrichtungen in einem einzigen Archiv zusammenführt. Kurzum: eine standardbasierte Lösung, die einen Zugriff innerhalb der elektronischen Patientenakte und einen webbasierten Schnellzugriff ermöglicht. Mit seiner Archivlösung mit Universal-Viewer will ein weltweit agierender Hersteller genau diese Wünsche erfüllen.

 

Sparen mit einer Speicherzentrale

Die herkömmliche medizinische Archivierung kann mit dem enormen Zuwachs an Patientendaten nicht mehr Schritt halten. Ärzte und andere medizinische Fachkräfte benötigen eine Komplettlösung, mit der sie Daten digital erfassen, speichern und bequem abrufen können. Eine zentrale Ablage reduziert die Komplexität und führt zu einer höheren Effizienz.

 

RIS als Herzstück der Bilddateninfrastruktur

Vor zehn Jahren führte das Radiologische Institut des Universitätsklinikums Erlangen erstmals ein RIS ein. Heute bildet es das Herzstück einer klinikweiten Bilddateninfrastruktur: Pro Tag werden etwa 700 Befunde im RIS erzeugt. Längst arbeitet nicht mehr nur die diagnostische Radiologie mit dem System, sondern es wird sukzessive weiter ausgeweitet. Der Grund: Auch Kollegen außerhalb der Radiologie wollen von den Vorteilen einer vernetzten Systemarchitektur profitieren. Zudem halten Themen wie Webzugriff, Tablet-PCs und Cloud-Technologie alle in ihrem Bann.

 

RISiger Vorteil im Zuge der Fusion

Um im Wettbewerb bestehen zu können, wird die organisatorische und technische Vernetzung von Leistungserbringern immer wichtiger – auch in der Radiologie. Die Radiologische Allianz in Hamburg hat ein einheitliches RIS eingeführt, um als vernetzter ambulanter Radiologieanbieter effizient und komfortabel arbeiten zu können. Die Lösung ermöglicht eine standortübergreifende Planung und Befundung unter Einsatz von Spracherkennung, ohne die Individualität der Standorte aufzugeben. Kurzum: Das RIS kristallisierte sich als riesiger Vorteil bei der Fusion heraus.

 

Clever konsolidiert

Bis zu fünf Subsysteme pro Abteilung, unzählige Schnittstellen, zahllose Lizenzen und jede Menge Papier: Sparsamkeit und Komfort sehen anders aus. Das dachten sich auch die IT-Verantwortlichen rund um EDV-Leiter Dr. Thomas Schmeidl am Klinikum Garmisch-Partenkirchen. Sie nahmen die Einführung eines neuen KIS und PACS zum Anlass, um die medizinischen Dokumentationssysteme zu konsolidieren. Heute konzentriert sich die IT-Infrastruktur auf die drei Hauptsysteme KIS, PDMS und PACS.

 

Lieber Einen mit Dioden

Auf einem LCD werden die Bilder angezeigt, indem das Licht einer Lichtquelle mittels Flüssigkristallen gesteuert wird. Für die Hintergrundbeleuchtung, die dabei als Lichtquelle dient, wurden zu Beginn Kaltkathodenleuchtstofflampen (CCFL) eingesetzt, in letzter Zeit haben sich aber Leuchtdioden (LEDs) durchgesetzt. Für Anwender im Krankenhaus ist es interessant, etwas über die wichtigsten Vorteile zu erfahren, die dadurch entstehen.

 

Management

Gefährliche Konstellationen

Ärzte von Gemeinschaftspraxen in der Rechtsform der Partnerschaft müssen bei der Ausübung ihrer Tätigkeit auf bestimmte Sachverhalte achten. Dazu gehören beispielsweise Leistungsumfang und Gewinnverteilung, ansonsten kann es Probleme geben. Eine Gemeinschaftspraxis mit 30 Ärzten, darunter vier Radiologen, hat diese Erfahrung gemacht, denn das Oberlandesgericht Karlsruhe entschied gegen sie. Es ist also ratsam, die bestehenden Rahmenbedingungen vor einem Zusammenschluss – aber auch bei bereits bestehenden Kooperationen – juristisch prüfen zu lassen.

 

Realität mit anderen Augen betrachten

Die Einsatzgebiete von Virtual Reality (VR) in der Medizin und Medizintechnik sind breit gefächert. VR hat sich in den vergangenen Jahren zu einem besonders stark spezialisierten Anwendungsfeld mit spezifischer Soft- und Hardware entwickelt. Wo VR eingesetzt wird, orientiert sich naturgemäß an den Herausforderungen der Branche und möglichen Lösungen, die 3D-Technologien hier liefern können.

 

Strahlenschutz nicht auf die leichte Schulter nehmen

Immer wieder kommt Röntgenschutzkleidung zum Einsatz, die die nötigen Qualitätsmaßstäbe bei dauerhafter Anwendung nur ungenügend erfüllt. Bei intensivem Gebrauch können schon nach relativ kurzer Zeit Abrieb und Schäden auftreten, die die Abschirmwirkung beeinträchtigen. Um medizinisches Personal und Patienten vor erhöhter Strahlenexposition zu schützen, sollten Anlagenbetreiber und die zuständigen Strahlenschutzbeauftragten die Schutzkleidung jährlich prüfen lassen.

 

Großgeräte und Injektoren

CT mit neuartiger Chip-Lösung

Ein deutscher Medizintechnik-Hersteller hat für seine Computertomografen einen Detektor mit völlig neuartigem Elektronikdesign entwickelt. Dieser kommt zur analogen Datenübertragung fast ohne Leitungen aus und kann die gemessenen Signale nahezu störungsfrei digitalisieren. Der Clou dabei ist die Zusammenführung der gesamten Elektronik zur Signalumwandlung in nur einem Chip. Dadurch ergibt sich ein höheres Signal-Rausch-Verhältnis, was zu besseren Bildern bei geringerer Strahlendosis führt.

 

Offen für neue Schmerztherapien

In Deutschland gibt es Millionen Menschen mit chronischen Schmerzen, mehr als die Hälfte verursacht durch Rückenleiden. Bei diesen, meist von den Bandscheiben bedingten ausgehenden Schmerzen sind konservative Therapien, wie Physiotherapie und Medikamente, oftmals erfolgreich. Jedoch bei hochschmerzhaften oder therapieresistenten Schmerzsyndromen gibt es eine weitere Therapieoption: die Injektionstherapie, die als minimal-invasive Wirbelsäulentherapie (MIWT) zusammengefasst wird.

 

Herausragend in der Handhabung

Verbesserte Diagnostik, Patientenfreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit zu vereinen, ist eins der Ziele bei der Entwicklung von Kontrastmittelinjektoren. Erfahrene Radiologen und Ingenieure stehen dabei im direkten Dialog. Prof. Dr. med. Philippe L. Pereira, Direktor der Klinik für Radiologie, minimal-invasive Therapien und Nuklearmedizin der SLK-Kliniken Heilbronn GmbH, berichtet über seine Erfahrungen mit dem Doppelkolben-Kontrastmittelinjektor Accutron HP-D von Medtron.

 

Röntgensysteme

Flexibilität erhöht

Das Jahr 2005 war mit der Einführung einer neuen Gerätetechnik für den Markt mobiler Röntgensysteme ein entscheidender Schritt ins digitale Zeitalter. Das weltweit erste vollständig digitale mobile DR-System eines bekannten Herstellers und seine Nachfolger haben seitdem einen festen Platz im klinischen Alltag. Jetzt wurde das tausendste System dieser Serie installiert. Und die Entwicklung geht weiter.

 

Mammografie

Mammografie-Screening macht vieles möglich

Die Mammografiescreening-Einheit Südhessen erstellt pro Monat durchschnittlich etwa 4.000 Aufnahmen an vier Standorten. An zweien finden zusätzlich Abklärungen zur Entdeckung von Frühkarzinomen statt. Dr. Armin Dick, Radiologe und programmverantwortlicher Arzt (PVA) der Radiologie Darmstadt, sieht darin eine gute Chance, selbst kardiovaskuläre Erkrankungen, Diabetes, Demenz und sogar Kolon- oder Lungenkarzinome frühzeitig erkennen zu können.

 

Ultraschall

Erfahrungen mit dem X-Faktor

Teilweise mit Ausstattung wie in der Oberklasse, zu einem Preis, wie man ihn von Geräten der Mittelklasse kennt. Das sind die Merkmale, die ein Medizintechnik-Hersteller in seinem neuen Ultraschallgerät vereint. Damit sollen anspruchsvolle Anwender angesprochen werden, die bislang mit ,normaler’ Technik zufrieden waren und nun zum Sprung nach oben ansetzen wollen.